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ANTON PALZER

BIOGRAFIE

Manchmal kehren Athleten wieder zurück zu ihren Wurzeln. So auch Anton Palzer, der im Februar 2026 beim Start des Jennerstiers fünf Saisonen nach seinem letzten Auftritt dort sein Comeback gab. Er wurde wie ein Star gefeiert, wie jemand eben, der schon in jungen Jahren einen bleibenden Eindruck in der Skibergsteiger-Community hinterlassen hatte.


Jenseits der Pokale und Medaillen, die ihn als erfolgreichsten Athleten in der Geschichte dieser Disziplin in Deutschland auszeichnen, steht „Toni“ für die Begeisterung all derer, die die Strapazen mit einem gewissen Sinn für Humor auf sich nehmen und keinerlei Anstrengungen scheuen, weil sie wissen, dass sie im Ziel belohnt werden. Ob es dabei darum geht, zu gewinnen oder Erlebnisse mit Freunden und Rivalen zu teilen, spielt keine Rolle. Sein bekanntes Motto #goschnpoliern, womit gemeint ist, sich extrem zu verausgaben, fasst die Lebenseinstellung zusammen, die diejenigen verbindet, die mit Begeisterung an solchen Wettkämpfen teilnehmen und sich immer wieder neuen großen Herausforderungen stellen.


Sein Ansatz zeigt dennoch immer wieder auf's Neue, was er längst bewiesen hat: Die Verbindung zwischen Anton und hohen Drehzahlen, also Geschwindigkeit und Power, ist auf der Piste bisher einzigartig. Um diese Entwicklung nachzuvollziehen, müssen wir bis ins Jahr 2009 zurückgehen: Der damals 16-jährige Toni beeindruckte seine Landsleute, als er Deutscher Meister bei den Senioren wurde - mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf seine Verfolger. Es war eine Demonstration der Stärke, die ihresgleichen suchte und deutlich machte, dass seine sportliche Zukunft in der Vertikalen verlaufen würde.


Eine Vorliebe, die bereits in der DNA des 1993 geborenen Toni verankert scheint, der von seinem Vater Wolfgang – einem Bergführer und Skibergsteiger – in den bayerischen Bergen an diese Sportart herangeführt wurde.
Seine Ausdauerfähigkeit, die er unter anderem früheren Touren mit seiner Familie verdankt, verschaffte Toni eine unangefochtene Dominanz sowohl bei Einzelwettbewerben als auch im Disziplinen-Weltcup Vertical in der Altersklasse unter 20 Jahren. Er blieb bei den Junioren im Weltcup vier Jahre lang ungeschlagen, gewann mehrere Europa- und Weltmeistertitel und gab in der Saison 2013/2014 sein frühes Debüt bei den Senioren.


Schon bald machte sich Anton auch auf dieser neuen Bühne einen Namen, unter anderem durch seine 15 Weltcup-Siege und die Siege beim SellaRonda Skimarathon mit neuem Streckenrekord (2015, zusammen mit Damiano Lenzi) und beim Mountain Attack (2017).
Aber Toni’s Ausdauer und Ehrgeiz beschränkten sich nicht nur auf die Aufstiegspuren im Schnee. Im Jahr 2020 stellte der Deutsche bekanntlich beim Berglauf einen neuen Rekord bei der Überschreitung der drei Gipfel des Watzmann-Massivs auf und legte die Strecke in weniger als drei Stunden zurück.


Nachdem er sich bei den Weltmeisterschaften im Skibergsteigen vier Podiumsplätze und beim ISMF-Weltcup (International Ski Mountaineering Federation) sechs Gesamt- bzw. Disziplinen-Cups gesichert hatte, entschied sich Anton Palzer 2021 in die Welt des Profi-Radsports zu wechseln und absolvierte als Spezialist für Bergetappen unter anderem eine Vuelta a España und einen Giro d'Italia. 


Anfang 2026 erwachte in Toni erneut die Leidenschaft für die Sportart seiner Jugend und er kehrte zurück zu seinen Wurzel in den Bergen - der einzigen Umgebung, die seinem Anspruch, immer maximale Performance liefern zu müssen, vom Start bis zur Ziellinie, gerecht wird. Mit dem Doppelsieg im Vertical und Individual holt er sich nicht nur den Sieg beim Jennerstier 2026, sondern auch den Titel Deutscher Meister im Skibergsteigen und setzt damit ein deutliches 
Zeichen: Mit 32 Jahren will Anton wieder für Begeisterung sorgen und mit Authentizität und Leistungsbereitschaft, die ihn schon immer ausgezeichnet haben, inspirieren.

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EIN KURZES GESPRÄCH MIT ANTON PALZER

Im Jahr 2026 bist du zum Skibergsteigen zurückgekehrt. Erzähle uns die Geschichte, die hinter dieser Entscheidung steckt.
Meine Jahre als Radprofi waren eine großartige Lebenserfahrung für mich, aber nach fünf Saisonen verspürte ich das Bedürfnis, mich wieder einer Sportart in den Bergen zu widmen und wieder Ski zu fahren, da ich mich so am besten ausleben kann. Dabei empfinde ich die größte Begeisterung und am meisten Freude. Nichtsdestotrotz wird man mich im Sommer weiterhin oft beim Radfahren in der Ramsau sehen.

Was braucht es für dich, um einen perfekten Tag in den Bergen zu erleben?
Die richtige Begleitung und gute Wetterbedingungen. Und natürlich Sicherheit.

Seit deinem Weltcup-Debüt im Jahr 2009 sind zwei Generationen von Skibergsteigern herangewachsen. Welchen Rat würdest du denen geben, die in den Wettkampfsport einsteigen wollen?
Ich würde ihnen raten, ihren Traum zu leben, solange sie jung sind, ohne dabei ihre persönliche Entwicklung außer Acht zu lassen. Wenn ich daran zurückdenke, dass meine Eltern mir als 16-Jährigem geraten haben, vor meinem Einstieg in den Profi-Sport eine Berufsausbildung zu machen, bin ich ihnen nach wie vor sehr dankbar. 
Welches ist dein Lieblingsprodukt von Karpos?
Natürlich mein Rennanzug! Der ist mein Superhelden-Outfit.

HIGHLIGHTS

2021 Weltmeisterschaften, Vertical Rennen, 2. Platz
2019 Weltcup, Gesamtwertung, 2. Platz
2018 Weltcup, Sieg in der Vertical Wertung
2017 Weltmeisterschaften, Sprintrennen, 2. Platz
2017 Weltmeisterschaften, Einzelrennen, 3. Platz
2017 Mountain Attack, Sieger zusammen mit Damiano Lenzi
2016 Europameisterschaften, Einzelrennen, 3. Platz
2016 Weltcup, Gesamtwertung, 3. Platz
2016 Weltcup, Sprintrennen, 2. Platz
2016 Weltcup, Vertical Rennen, 3. Platz
2016 Weltcup, Einzelrennen, 3. Platz
2015 Weltmeisterschaften, Vertical Rennen, 2. Platz
2015 Sieg beim SellaRonda Skimarathon, zusammen mit Damiano Lenzi + neuer Streckenrekord

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