ALE ZENI



Ale Zeni


KARPOS UND ALE ZENI

 

Wir sind in den Bergen zuhause – und die Begegnung mit Seelenverwandten, die wie wir in ständiger Bewegung leben wollen, ist jedes Mal ein Grund zur Freude und Inspiration zu neuen Ideen. 


Alessandro "Ale" Zeni ist nicht nur der stärkste Plattenkletterer der Welt. Er ist auch ein Athlet, der unsere Philosophie verkörpert, unsere Art, die Berge zu leben und sich auf die Menschen, die dort leben, zu beziehen. Der unbändige Forscherdrang, die uns umgebende Vertikale zu erkunden, sich ihr respektvoll zu nähern, ist ein verbindendes Gefühl, das uns auf unserer Reise in Form von alpinen Projekten, Entdeckungen und Abenteuern ständig begleitet. Einer Reise, auf der wir als Lebewesen in ständiger Bewegung es lieben, dies so schnell und leicht wie möglich zu tun – gedanklich und in Sachen Ausrüstung. 

 



DIE BIOGRAPHIE VON ALE ZENI

 

"Ich wurde in den Dolomiten am Fuße der Pale di San Martino als Sohn eines Bildhauers und einer Malerin geboren. Seit meiner Kindheit dachte ich, ich könnte eines Tages auch ein Künstler werden ...


Kunst. Das war schon immer die Devise in unserer Familie. Eine Art Mantra, das mich zum Träumen anregte – und zu der Idee, dass ich im Leben etwas Neues, etwas Eigenes schaffen wollte: eine Skulptur, die so schön ist, dass sie diejenigen, die sie sehen, in Erstaunen versetzen und in ihnen Emotionen auslösen kann. Aber mir wurde schon bald klar, dass ich diese Begabung nicht in mir trug. Dennoch brannte in mir eine Flamme, ich spürte sie, ich war mir vollkommen sicher.


Die Leidenschaft des kleinen Ale galt der Natur, dem draußen sein an der frischen Luft. Und als ich eines Tages aufschaute, entdeckte ich … die Berge! Riesige Gipfel ragten über mir auf – für manche Menschen einfach nur Steine, aber für meine Kinderaugen sahen sie aus wie riesige Gemälde. Mit 16 Jahren begann ich zu klettern und merkte, dass alles ganz natürlich für mich war. Ich mochte es, in so luftiger Umgebung zu sein und die Leere unter mir zu spüren, während ich gleichzeitig in meinen Körper hineinhörte. Ich entdeckte, dass ich ein Talent hatte, und fast ohne es zu merken, machte ich sehr schnell Fortschritte. Ich verfeinerte meine Technik an den legendären Wänden des Monte Totoga. Und schon nach kurzer Zeit gelang es mir, die Mehrzahl der schwierigsten Routen von Maurizio „Manolo“ Zanolla nachzusteigen. Die Faszination des Plattenkletterns hatte mich gefangen – dieses langsame Vorwärtskommen, die innere Suche, die Fingerkraft, Geduld, Gleichgewicht und Sensibilität erfordert. Im Klettern fand ich meine Kunst und einen Grund dafür, in ständiger Bewegung zu bleiben und die Welt kennen zu lernen. Dieses andauernde unterwegs sein veränderte meinen Blick und meine Art, wie ich durch Felsen hindurchsehe .
 

Nachdem ich im Laufe der Jahre unzählige hohe Berge bestiegen hatte und viele der schwierigsten Routen in den Alpen nachgeklettert war, fand ich endlich meine persönliche „Leinwand“ in einer abgelegenen Felswand des Val Canali: Il Bilico. Dort habe ich eine Route eingebohrt, sie "Energia cosmica" (zu Deutsch: kosmische Energie) genannt und den Grad 9a+ vorgeschlagen. In dieser Linie fand ich alles, wonach ich gesucht hatte. Und als ich eines schönen Herbsttages dort kletterte, wurde mir bewusst, dass sich in diesem Stück Fels einige Jahre voller Träume, Hoffnungen, Reisen und neuer Freundschaften verbergen. Zwölf Jahre des Kletterns, konzentriert in 52 Moves. Meine ganz persönliche Skulptur, die perfekte Platte am perfekten Ort.
Heute ist meine Reise noch lange nicht zu Ende. Das Eröffnen neuer Kletterrouten mit hohem Schwierigkeitsgrad ist das, was mich am meisten anzieht und wofür ich in Zukunft viel Zeit aufwenden werde, um als Bergsteiger und als Mensch zu wachsen.


Karpos ist ein Unternehmen, das nur wenige Schritte von meinen Hausbergen entfernt gegründet wurde und groß geworden ist. Dort entwickeln sie Produkte, die sämtliche Probleme aus der Welt des Kletterns und Bergsteigens angehen und dabei helfen, sie zu lösen. 


Aus diesem Grund bin ich stolz, diese neue Zusammenarbeit starten zu können, und froh darüber, mich bei meinen Abenteuern in den Bergen auf eine zusätzliche Sicherheit verlassen zu dürfen. So kann ich künftig meine alpinen Höhepunkte erreichen, ohne je den Genuss eines Sonnenuntergangs zu verpassen, und sämtliche Schönheiten uneingeschränkt bewundern, die mich auf den Berggipfeln umgeben.“