traversata delle 13 cime



 

Eine sehr anspruchsvolle Tour für Bergsteiger und Skibergsteiger, auf der elf der dreizehn Gipfel liegen. Ausgangspunkt der Tour ist Cevedale al Tresero, das die Wasserscheide zwischen der Lombardei, Trentino und Südtirol im Bergmassiv von Ortles-Cevedale bildet. Auf der Route liegt auch eines der größten Gletschergebiete der italienischen Alpen, in dem der Gletscher dei Forni die Haupteismasse bildet, der sich im natürlichen Amphitheater befindet, das von dieser Bergkette gebildet wird. Diese Orte sind von großer historischer Bedeutung, da sie im schrecklichen Gebirgskrieg zum Schauplatz furchtbarer Kämpfe geworden sind. Im Sommer, wenn der Schnee schmilzt, stößt man noch heute auf zahlreiche Überreste von Baracken und Befestigungsanlagen. Die komplette Überquerung ist nur im Sommer möglich und folgt relativ genau der Linie der Gipfel, immer in einer Höhe über 3300 m. Die Überquerung mit Skiern sieht einige Varianten vor, unabhängig davon, ob man die ganze Tour machen möchte, die an allen Gipfeln vorbeiführt, oder nicht. Grund für die Varianten ist, dass im Winter das Skifahren auf der Tour nicht zu kurz kommen soll und die Tour nicht zu einer langen Schneewanderung mit geschulterten Skiern wird.

 

FÜR WEN IST DIE TOUR GEEIGNET?

Die Traversata ist, wenn sie nicht komplett geplant ist, eine Tour, die sich für jeden Skibergsteiger mit guten Ski- und Kletterkenntnissen eignet. Mit Sicherheit handelt es sich um eine anspruchsvolle Route, die mit zwei oder drei Tagen inmitten der Berglandschaft ein ganz besonderes Erlebnis bietet. Wenn man bei guten Bedingungen die einfacheren Routen wählt, sind die Anstiege und Abfahrten, die Kletterkenntnisse voraussetzen, begrenzt und das Gefälle bei den Abfahrten erreicht an wenige kurzen Stellen 35°. Wer dagegen die komplette Tour gehen möchte oder die schwierigeren Varianten wählt, der muss mit einem Gefälle bis 45° rechnen und mit Abschnitten, in denen Kletterkenntnisse mit höherem Schwierigkeitsgrad erforderlich sind.

 

AUSRÜSTUNG

Erforderlich ist neben einer normalen Lawinenschutzausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) auch die Ausrüstung für Eisklettern (30 m Seil, Klettergurt, Klettersteigset und Karabiner). Empfohlen sind auch mindestens ein Eishaken und ein paar kurze Seile mit Schraubkarabiner. Steigeisen, Eispickel (ich persönlich finde auch Schuhkrallen im Frühjahr sehr praktisch, die bei hartem Schnee anstelle der Steigeisen verwendet werden können). Schutzhelm und Ersatzsteigfelle sind auch immer eine gute Idee.

Giacomo Meneghello

Download Stage 1 Download Stage 2 Download Stage 3