MARCELLO SANGUINETI



 

Marcello wurde 1968 in Chiavari (Genua) geboren und ist kein professioneller Bergführer, sondern Professor für Operations Research an der Universität in Genua und bezeichnet sich selbst als "ein Seemann in den Bergen", da er nicht in den Bergen lebt, sondern an der Küste Liguriens direkt am Meer. Er liebt die Berge in jeder Jahreszeit und begeistert sich für alles, was mit Klettern zu tun hat, von den klassischen bis zu den modernen Routen, von den Big Wall Kletterwänden bis zum freien Trad-Klettern, vom Mixed-Klettern bis zum Eisklettern und Skibergsteigen, vom Extremskifahren bis zum Abfahrtskilauf bis zu Expeditionen in die großen Bergketten außerhalb Europas. Er definiert sich selbst gerne als "Steilwand-Vagabund" und ein Element, das für ihn absolut unverzichtbar ist, verbindet seinen Beruf und das Bergsteigen: die Freiheit. Im ersten Fall die Freiheit der Argumente und der Forschungsmethoden, im zweiten Fall die Freiheit, die Wand zu wählen, die er erklettern möchte, die Route, der er folgen möchte, den Stil, mit dem er klettern will. Vor allem aber ist er "bergsüchtig" und unheilbar "freiheitssüchtig". Er gehört zu den Akademikern des Club Alpino Italiano.

1) Illimani (6438 m - Cordigliera Real, Bolivianische Anden): erste Komplett-Durchquerung von Nord nach Süd der fünf Gipfel Pico del Indio (6109 m), Pico Norte (6403 m), Pico Central (6362 m), Pico Sur (6438 m) und Pico Layca Khollu (6159 m).

2) Huallomen (5420 m - Cordigliera Real, Bolivianische Anden), Südostwand: Sognando un 8000, neue Route.

3) Corohuari (5668 m – Cordigliera Apolobamba, Peruanisch- Bolivianische Anden), Südwestwand: Via degli Italiani, neue Route, 1. Gipfelbesteigung durch Italiener, Erstbesteigung der Südwestwand.

4) Punta 5550 (5550 m – Cordigliera Apolobamba, Peruanisch- Bolivianische Anden), Südwand: La Luna e il Cavaliere Errante, neue Route, 1. Gipfelbesteigung durch Italiener, 1. Wiederholung der Gipfelbesteigung, Erstbesteigung der Südwand.

5) Mont Blanc (4810 m), Brenva-Spur: Le Réveil de l'Ours, neue Route.

6) Grandes Jorasses (4208 m), Süd-Südostwand: Plein Sud, neue Route.

7) Barre des Écrins (4102m): Follow the Gully, neue Route.

8) Aiguille du Peigne (3192 m): Fancy of Peckers, neue Route.

9) Fitz Roy (3405 m – Patagonisch-Argentinische Anden), Westwand: Supercanaleta.

10) Pik Slesova (4240m, Pamir Alai): Perestroicrack.

Er war praktisch überall zum Klettern, hat große Besteigungen wiederholt und neue Routen in den Alpen, den Schottischen Highlands, Norwegen, den Pyrenäen, Jordanien, Colorado, Wyoming, Utah, Nevada, den Kanadischen Rocky Mountains, Québec, Yosemite-Nationalpark, den Peruanische und Bolivianische Anden, Patagonien, Pamir und im Himalaya in Indien und Nepal erschlossen.