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THE FUTURE OF CLIMBING

THE FUTURE OF CLIMBING

by Cédric Lachat and Guillaume Broust

"Alles ist erlaubt, solange das, was man gerne tut, nicht das zerstört, was es einem ermöglicht, es zu tun.“


Diese klare Botschaft von „The Future of Climbing“ wird in den letzten Zeilen des Films auf den Punkt gebracht.
Es handelt sich nicht nur um einen gewöhnlichen Blick hinter die Kulissen einer Route und deren Planung oder in ein Video-Tagebuch, der einen typischen Tag im Leben von Cedric Lachat, dem Hauptdarsteller und Erzähler, zeigt.


Vielmehr ist es eine Dokumentation, die das Versprechen ihres ambitionierten Titels voll und ganz einlöst und – anhand einer Zeitreise durch die Geschichte des Sports, seiner Protagonisten und legendären Orte – die Veränderungen beleuchtet, die das Klettern so tiefgreifend geprägt haben. Es ist eine Aufforderung zu mehr Bewusstsein, die sich an diejenigen richtet, die mit der Welt des Felskletterns und Boulderns eng verbunden sind, die sich aber ebenso an alle Outdoor-Enthusiasten richtet.
Die Handlung zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kunstfertigkeit aus, wichtige Themen mit einem ironischen Unterton anzusprechen, und überlässt es dem Zuschauer, die Fragen zu beantworten, die der Film aufwirft. Er hinterlässt garantiert einen bleibenden Eindruck, denn er präsentiert unterschiedliche Standpunkte in einer virtuellen Diskussionsrunde zwischen Athleten, Fachleuten und Vertretern lokaler Organisationen.


Nachdem „The Future of Climbing“ unter der Regie von Guillaume Broust und im Verleih von L’Endroit Films zehn Preise für die beste Produktion bei verschiedenen Bergfilm-Festivals gewonnen hat, ist der Film nun als digitaler Stream verfügbar.

"NICHTS HAT SICH VERÄNDERT, MIT AUSNAHME VON ALLEM“
Das Thema Veränderung taucht bereits im unkonventionellen Intro auf, in dem Lachat aus seinem Van heraus beobachtet, wie sich die Klettergebiete in der freien Natur seit seinen Anfängen verändert haben. Während traditionelle Kletterer oft den Indoor-Kletterboom als Hauptursache dafür verantwortlich machen, führen die Besorgnis erregenden Zustände einiger der berühmtesten Klettergebiete der Welt – von Fontainebleau und Meschia bis hin zu Oliana und dem Yosemite Nationalpark – zu einer bitteren Erkenntnis über manche negativen Verhaltensweisen der Klettergemeinschaft selbst, wie zum Beispiel mangelnder Respekt gegenüber der Umwelt und eine Kommunikation, die oft eher technische Details als den wahren Kontext des Kletterns in den Vordergrund stellt.


WIE WIRD DIE ZUKUNFT DES KLETTERSPORTS AUSSEHEN?
Und dann gibt es noch das Hallenklettern, das unendlich viele technische Möglichkeiten bietet und eine Entprofessionalisierung des Kletterns mit sich bringt, bei der die Menschen aus reinem Vergnügen klettern. Kletterhallen, deren Zahl seit den 1990er Jahren explosionsartig angestiegen ist, stehen für einen eigenen Lebensstil und eine andere Ausdrucksform jener Leidenschaft, die wiederum Millionen von Menschen an die senkrechten Wände treibt – einfach aus purer Freude am Klettern.
Auf der Reise, die der Film präsentiert, gibt es keine Widersprüche, sondern nur zwei Seiten derselben Medaille.
Kein Ausrufezeichen, sondern ein Fragezeichen: Wie wird die Zukunft des Kletterns aussehen?
Mehr denn je liegt die Antwort vielleicht irgendwo in der Mitte ...

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CEDRIC LACHAT

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